für dich SPIRIT RISING in Krisenzeiten

Wie geht es dir?

Ich denke an dich & wenn du magst, dann schick mir auch ein paar Zeilen

miteinander & füreinander in social distance Zeiten 💖🙏💖


Liebe Yogini, lieber Yogi,

viele von euch sehe ich normalerweise häufiger als meine engsten Freunde –

nämlich regelmäßig in meinen wöchentlichen Yoga Kursen, Workshops und Events.

Nun stelle ich mir die Frage, wie es dir, wie es euch wohl geht...

und ich hoffe von Herzen, dass Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht mehr denn je einen festen Platz im Leben von euch allen haben!

Wir alle erleben gerade eine herausfordernde Zeit und werden dabei Zeugen,

wie alles, was wir bislang für sicher gehalten haben, in Frage gestellt wird.

Plötzlich wird unser Alltag von staatlichen Vorgaben massiv verändert – wir haben viele unserer Gewohnheiten, Sicherheiten und Routinen vorerst aufgeben müssen.

Was bleibt ist unsere Aufgabe, uns komplett neu auszurichten, einen neuen Rhythmus für uns und unsere Familien zu erschaffen, eine Struktur zu finden, die uns in diesen schwierigen Zeiten Halt und Orientierung gibt.

Bereits die vergangenen Monate habe ich als unglaublich intensiv erlebt und das Tempo, mit dem unser Alltag voranschritt, hatte viele von uns schon lange überholt...

viele hetzten hinterher, die Aufgaben und Herausforderungen waren zu zahlreich,

die Zeit nur knapp. Der Stress zu groß.

Folglich waren viele von uns ausgelaugt, gestresst, überfordert und nahe der vollkommenen Erschöpfung.

Der Stresslevel der meisten Menschen war unglaublich hoch und gerade auch zur Jahreswende thematisierten viele, dass in 2020 „alles anders“ – nämlich langsamer, ruhiger und entspannter werden müsste.

Es war ein Zeitpunkt, zu dem unsere bewusste Entscheidung verlangt war – die Entscheidung, ob wir endlich „die Bremse ziehen“ wollten, um selbstbestimmter, bewusster und achtsamer leben zu können.

Wir alle wissen, dass Stress unser Immunsystem schwächt.

Nun hat das Virus Corona diese Schwächung im vollen Ausmaß eingenommen

Die gesamte Welt liegt danieder.

Ein Totalzusammenbruch.

Und plötzlich sind wir stärker denn je gezwungen, nachzudenken und Veränderungen vorzunehmen.

Wir sind gezwungen innezuhalten. Anzuhalten. Auszuhalten.

Das ist momentan in vielen Situationen und von Tag zu Tag, der verstreicht nicht einfach.

Darum möchte ich euch dieses Zitat vorstellen, dass mir vor ein paar Tagen begegnete:

If you are going through a time of discouragement,

there is a time of great personal growth ahead

- oswald chambers

Es hat die Idee für diesen Newsletter geliefert und beschreibt meine Erfahrungen und meine yogische Lebensphilosophie sehr gut und treffend.

Unsere soziale Isolation z.B. führt dazu, dass wir nun ganz unmittelbar erleben und uns dadurch bewusst wird, wie lebenswichtig, heilsam und nährend menschliches Miteinander, unsere Beziehungen zueinander tatsächlich sind.

Wir vermissen einander.

Wir erfahren nun durch dieses ohneeinander nun den tatsächlichen Wert

unseres miteinanders.

Wir erfahren nun durch Verzicht, durch Entbehrung, was zuvor alles unser Leben ganz selbstverständlich bereichert und erhoben hat.

Einfach yogisch beschrieben, trifft der folgende Ausspruch den Kern unserer momentanen Situation:

„you never know what you have until it’s gone“

und beschreibt damit einen Aspekt, der unsere menschliche Natur in fast allen Bereichen des Lebens charakterisiert.

Viel zu vieles haben wir als selbstverständlich, normal und gegeben beurteilt...

Und wie jede Krise birgt deshalb auch diese Wachstum.

Aber soll Wachstum sich nicht eigentlich gut anfühlen?

Und genau das ist der springende Punkt:

so, wie ein Muskel gedehnt und belastet werden muss, um zu wachsen,

müssen auch wir manchmal in unsere eigene tiefste Dunkelheit eintauchen,

um anschließend ein noch viel strahlenderes Licht in uns selbst zu finden.

Die Welt verändert sich, wenn wir uns verändern.

Die Welt wird sanfter, wenn wir sanfter werden.

Die Welt liebt uns, wenn wir uns dafür entscheiden die Welt zu lieben...

Und das gerade jetzt – mehr denn je.

Noch nie zuvor hat die Welt eine derartige Krise erlebt und darum ist es nun wichtiger als zuvor dieses Licht in uns besonders erstrahlen zu lassen.

Damit dir dies gelingt, folgende Tipps:

- Kümmere dich um andere, so wie es dir nun möglich ist

(z.B. telefoniere, schreibe emails, erledige Besorgungen für ältere/schwächereMenschen in deinem Umfeld)

- verstehe die intensive Nähe zu deiner Familie als einmaliges Geschenk

– und zugleich:

- begegne dem häuslichen Chaos mit Humor und Nachsicht

- entwickle eine Routine, die dir Struktur und Halt gibt.

- beschäftige dich sinnvoll (PC/ Fernseher aus und hinein in neue Abenteuer mit dir selbst du wolltest doch schon immer mal...eine neue Fremdsprache lernen, ein Rezept ausprobieren, ein Puzzle machen....)

- bewege dich – komm in deinen Körper; um zu viel grübeln, nachdenken und damit trüben Gedanken entgegenzuwirken

- reflektiere – z.B. deinen Job, deine Beziehung, deine Zukunftspläne. Nutze diese Auseinandersetzung, um ungesunde Lebensmuster aufzuspüren und diese Zeit der „Weichenstellung“ für dich fruchtbar zu machen – verwechsle dies nicht mit stundenlangen grübeln. Ein schriftliche Herangehensweise kann dich dabei sehr unterstützen. Entwickle z.B. ein Mindmap, eine Liste, eine Tabelle, um sortiert und logisch vorzugehen.

- meditiere – es erdet dich und erinnert dich daran: du bist nicht deine Gedanken und deine Gedanken sind nicht du. Wenn dir meditieren alleine nur schwerlich gelingt, nutze eines der unzähligen Online Angebote wie z.B. Calm oder Headspace (kostenpflichtig) oder suche dir über youtube ein Video, das dich anspricht.

- mache Pausen – auch wenn die Langeweile nun vielleicht schon hin und wieder lauert...erinnere dich an den nicht lange zurückliegenden „Sprint durch den Alltag“, der viele von uns an ihre Grenzen zur Überforderung geführt hatte.

Nun ist die Zeit, die Dinge ruhig und langsam angehen zu lassen.

Übe dich darin. Wann war es das letzte Mal, dass du dir erlaubt hast NICHTS zu tun? Umarme deine innere Couchpotato und dein gesamtes Sein wird es dir danken.

Abschließend ganz besonders wichtig für ALLES, was du in diesen Zeiten tust:

sei liebevoll und rücksichtsvoll mit dir selbst und erinnere dich:

Unser Licht soll besonders im Dunkeln leuchten;

denn wo es hell ist, wird es nicht gebraucht.

***SAT NAM*** & namasté - ich freue mich auf dich - hoffentlich ganz bald -

deine Katja

Mein größter Dank gilt meinen wichtigsten Lehrern:

meiner Familie,

Yogi Bhajan, Osho, Gurmukh, Ravi Singh,

Gurucharan Singh Khalsa

Satya Singh, Kalashatra Govinda, Rumi

Katja Dass Pavan Kaur - 2020

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