Weiblichkeit im Wandel - mit Yoga & Spiritualität durch Transformationen



Gestern haben wir im Women's Circle eine wundervolle Sadhana zu Ehren der tibetisches Schutzgöttin, der Grünen Tara, gefeiert.

Die Göttin der Befreiung & des Mitgefühls.

Und wie in jeder GODDESS YOGA Sadhana zu Ehren einer Göttin ist auch gestern wieder eine ganz besondere & einzigartige Athmosphäre entstanden.


Mit Mantra, Yoga, Ritual & Meditation im Women's Circle;

dieses Mal zusammen mit vielen Frauen, die zum ersten Mal an diesem besonderen Yoga Event teilnahmen - und die mit offenen Herzen, Lust auf persönliches Wachstum & Entfaltung ihres Potentials, die Einladung annahmen und sich einließen, ihre weibliche Intuition - ihre Spiritualität- zu (er)leben.


In der Vorstellungsrunde ihren Ausführungen zuzuhören, brachte mich auf die Idee für diesen Blog: einmal ganz detailliert die Hintergründe & die uralten Traditionen zu erläutern, die die Basis meines Konzepts des GODDESS YOGA darstellen.


Was bedeutet es spirituelle Weiblichkeit im Yoga zu leben?


Schon seit meiner Kindheit habe ich mich mit Göttinnen beschäftigt – mein erstes Karten Set, dass meine Mutter mir schenkte, war ein Göttinnen Tarot.

So haben die Göttinnen mich schon früh fasziniert und geprägt-

ich habe viel über meine eigene Weiblichkeit von ihnen gelernt und bis heute zeigt mir die Beschäftigung mit den unterschiedlichen Energien und Eigenschaften der verschiedenen weiblichen Gottheiten, welche Anteile davon in mir gelebt oder auch nicht gelebt werden.


Und so wuchs auch in mir der Wunsch, GODDESS YOGA HAMBURG ins Leben zu rufen, und damit ganz bewusst die Auseinandersetzung mit den vielen Facetten der Weiblichkeit für Frauen zu initiieren – und dies in einer besonders weiblichen, also spirituellen, intuitiven Form und stark geprägt durch mein yogisches Lebenskonzept.

Nach der yogischen Lehre tragen wir Frauen das Shakti-Dharma in uns, d.h. wir erweisen der Shakti erst die gebührende Ehrerbietung, wenn wir uns ihren transformierenden Kräften hingeben – erst dann können wir Frauen uns mit ihrer universellen Macht verbinden und unser eigenes weibliches Potenzial voll entfalten.


Und gerade heute brauchen wir Shakti so sehr in unserer Gesellschaft – ihre nährenden, beruhigenden, mitfühlenden und heilenden Eigenschaften zu kultivieren, bedeutet sie in unsere Familien, in die Gemeinschaft und damit in die Welt zu tragen und gegen Angst, Schmerz, Gier, Machtstreben und Arroganz zu wirken.​​


Im GODDESS YOGA feiern wir im Women’sCircle, dessen alleinige große Macht und Energie wir hier als Fundament nutzen, die jeweilige Göttinnen Sadhana, die spirituelle Praxis, die ausgeführt wird, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen–hier: die Erweckung, Stärkung & Verschmelzung mit den Energien der jeweiligen Göttin in uns.

Wir Frauen geben uns hier den Raum für Shraddha, den tiefen Glauben, das Verständnis und das Vertrauen in die großen weiblichen Mächte und wohlwollenden Kräfte des Universums.


Die kosmischen Mächte der Göttinnen zu würdigen, die die heiligen Kräfte von Mutter Erde verkörpern und mit denen wir uns auf unserer Seelenebene verbinden müssen, bedeutet, unsere eigene Weiblichkeit anzuerkennen und damit oft auch zu heilen.


Wir Frauen werden in unser heutigen Gesellschaft oft in Rollen gepresst, die uns geistig, körperlich und seelisch schaden, verdrehen und verstümmeln.

--- Sexualobjet, Jugendkult, Medienwelt, Künstlichkeit, ---

yogisch gesehen ist das die Welt der Maya, der Zerstreuung und der Illusionen, der Täuschungen, in der wir uns und unsere Weiblichkeit besonders schützen und zurückführen müssen zu ihren eigentlichen Ursprüngen, Inhalten und Werten.


Für mich ist der verzweifelte Versuch vieler Frauen, jahrzentelang eine teenagerhafte Jugendlichkeit vorzutäuschen, die jeglicher Reife, Lebenserfahrung und Weisheit entbehrt, zutiefst traurig und schmerzhaft – und er zeigt den Verlust der Verbindung zur eigenen Devi, der Mutter Göttin in jeder Frau.


Denn diese Devi verändert sich stetig – sie IST Transformation –Symbolisch wird dies auch verdeutlicht von der weißen Göttin, der roten Göttin und der schwarzen Göttin und ihren vielen Repräsentatinnen.

Ihr gemeinsames Abbild findet sich als Triple Goddess, der dreifaltigen Göttin -

diese Aspekte ergründen & feiern wir auch wieder ganz besonders im Frauenretreat „Göttinnen im Jahreskreis“ mit Tala Mohajeri im Juni, 12.-14.6.2020, weitere Infos unter meinen "Veranstaltungen"-


​​​​​​​​​​​​Die Göttin in ihren vielfältigen Formen zu verehren lässt uns als Frauen in unsere volle Kraft kommen – wir agieren hier als schöpferisch Mitwirkende an der Matrix des Universums.


Im GODDESS YOGA nehmen wir die Göttinnenenergien in uns auf und manifestieren die Macht der Yogini in der Körperarbeit, den Yoga Asanas, die der Göttin gewidmet sind und sie repräsentieren.

In der Sadhana, dem Ritual, lernen die Frauen als Sadhaka (spirituell Suchende) dann, ihre gesegnete Absicht, den richtigen Sankalpa (Absicht, Entschluss), für ihren Yogaweg zu stärken & zu nähren.


Denn zuerst müssen wir Frauen einen starken Sankalpa entwickeln, die Göttin zu ehren, um die Shakti Energie in unserem Leben zu erhöhen um uns weiblich zu entfalten und stetig weiterentwickeln zu können, in tiefer Liebe und Verbundenheit mit dem weiblichen Prinzip – mit uns.


Frauen sind von Natur aus Heilerinnen, denn sie haben die Kraft zu erzeugen, herzustellen, zu kreieren, zu erschaffen und zu transformieren. In ihrem Unterleib, der Garbha, als das heilige Gefäß, das Kunda, in dem sich wahre Alchemie und Mystik manifestiert.


Im GODDESS YOGA lernen Frauen das Spiel der Göttinnen mit ihrer kosmischen Macht verstehen; sie lernen zu verstehen, dass ihr Leben transformative Shakti ist, sie lernen über den Körper (Yogapraxis), Geist (Meditation) und die Seele (Ritual) ihre Mächte von Heilung, Entfaltung und Wohlbefinden zu erhöhen und zu ehren.


​Und diese Shakti–Kraft verhilft uns Frauen auch, uns auf subtileren Ebenen von den verletzenden Einflüssen unserer Gesellschaft zu heilen.​


So lernen wir in dieser besonderen Yogapraxis, dem GODDESS YOGA Event, mit den Veränderungen unserer Weiblichkeit umzugehen, ihre damit verbundenen Geschenke zu erkennen, anzunehmen, zu ehren und zu leben – zu unserem eigenen Wohle, zum Wohle unserer Familien, der Gemeinschaft und schließlich auch der gesamten Gesellschaft.​


SAT NAM & namasté                                                                                  Katja Dass Pavan



Mein größter Dank gilt meinen wichtigsten Lehrern:

meiner Familie,

Yogi Bhajan, Osho, Gurmukh, Ravi Singh,

Gurucharan Singh Khalsa

Satya Singh, Kalashatra Govinda, Rumi

Katja Dass Pavan Kaur - 2020

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